PFAS im Trinkwasser: Warum du jetzt handeln solltest – und wie unsere neue Filterkartusche Ewigkeitschemikalien entfernt

PFAS im Trinkwasser: Warum du jetzt handeln solltest – und wie unsere neue Filterkartusche Ewigkeitschemikalien entfernt

Hand füllt Glas am Wasserhahn – Nahaufnahme zeigt unsichtbare Partikel im Leitungswasser, entfernbar durch PearlCo PFAS-Filterkartusche

Das unsichtbare Problem in deinem Glas

Du siehst sie nicht. Du schmeckst sie nicht. Und doch sind sie fast überall: PFAS – per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, umgangssprachlich „Ewigkeitschemikalien" genannt. Diese industriellen Chemikalien stecken in Outdoor-Jacken, Antihaftpfannen, Kosmetika – und inzwischen auch in nahezu jedem Glas Leitungswasser in Deutschland.

Eine aktuelle Untersuchung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus dem Herbst 2025 hat gezeigt: In 42 von 46 untersuchten Trinkwasserproben wurden PFAS nachgewiesen – das sind über 91 Prozent. In einzelnen Regionen lagen die Werte sogar über den neuen gesetzlichen Grenzwerten, die seit dem 12. Januar 2026 in Deutschland gelten.

Die gute Nachricht vorweg: Du kannst dich schützen. Mit unserer neuen PFAS-Filterkartusche bieten wir bei PerloPur (ehemals PearlCo) ab sofort eine Lösung, die speziell auf die Herausforderung der Ewigkeitschemikalien ausgelegt ist. In diesem Artikel erfährst du, warum handelsübliche Filterkartuschen oft nicht ausreichen – und warum unsere neue Kartusche einen entscheidenden Unterschied macht.

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Alltagsprodukte mit PFAS-Belastung: Antihaftpfanne, Outdoor-Jacke, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen auf grauem Hintergrund

Was sind PFAS eigentlich? Ein kurzer Überblick

PFAS ist die Sammelbezeichnung für eine Stoffgruppe von rund 10.000 synthetischen Chemikalien, die seit den 1950er-Jahren industriell hergestellt werden. Ihre extrem stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen machen sie wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie hitzebeständig – Eigenschaften, die sie für die Industrie attraktiv machen.

Wo PFAS eingesetzt werden

Du begegnest PFAS im Alltag praktisch überall:

  • Antihaftbeschichtungen auf Pfannen und Kochgeschirr
  • Outdoor-Bekleidung und wasserabweisende Textilien
  • Imprägniersprays für Schuhe und Möbel
  • Lebensmittelverpackungen (Pizzakartons, Backpapier, Fast-Food-Verpackungen)
  • Kosmetika (wasserfeste Mascara, Foundations)
  • Feuerlöschschäume (vor allem an Flughäfen und Militärstandorten)
  • Medizinische Produkte und Elektronik

Warum heißen sie „Ewigkeitschemikalien"?

Der Begriff stammt aus dem Englischen („forever chemicals") und beschreibt das Kernproblem: Einmal in die Umwelt gelangt, bauen sich PFAS praktisch nicht mehr ab. Sie reichern sich in Böden, Gewässern, Pflanzen, Tieren – und im menschlichen Körper an. Selbst in der Antarktis wurden PFAS nachgewiesen. Auch das Umweltbundesamt (UBA) stuft sie als besorgniserregend ein.


Illustration des PFAS-Kreislaufs: Von Fabrikemissionen über Grundwasser und Wasserwerk bis zum Wasserhahn – Ewige Chemikalien im Trinkwasser

Wie gelangen PFAS in unser Trinkwasser?

PFAS gelangen auf mehreren Wegen in den Wasserkreislauf:

  1. Industrielle Einleitungen: Produktionsstätten der Chemieindustrie sind Haupteintragsquellen.
  2. Altlasten aus Feuerlöschschäumen: Besonders an Flughäfen, Truppenübungsplätzen und Industrieanlagen – der prominenteste Fall in Deutschland ist die Möhnetalsperre in Nordrhein-Westfalen, wo bereits 2006 hohe PFAS-Konzentrationen im Trinkwasser entdeckt wurden.
  3. Landwirtschaft: Kontaminierte Klärschlämme und PFAS-haltige Pestizide belasten Böden und Grundwasser.
  4. Atmosphärischer Eintrag: Über Abluft und Niederschlag gelangen PFAS in Oberflächengewässer.
  5. Alltagsprodukte: Auch beim Waschen von Funktionskleidung oder der Entsorgung von Kosmetika landen PFAS im Abwasser.

Dokumentierte deutsche Hotspots sind laut BUND unter anderem Düsseldorf, Rastatt und Spangdahlen/Bitburg – aber auch in weniger belasteten Regionen sind Hintergrundkonzentrationen inzwischen flächendeckend nachweisbar.


Infografik PFAS im Trinkwasser mit Auswirkungen auf Schilddrüse, Leber und Immunsystem – Familie trinkt belastetes Leitungswasser

Gesundheitliche Risiken: Warum PFAS so gefährlich sind

Die gesundheitlichen Folgen einer chronischen PFAS-Belastung sind laut wissenschaftlichen Studien erheblich. Zwar ist nur ein kleiner Teil der über 10.000 PFAS-Verbindungen toxikologisch erforscht, doch die Ergebnisse sind alarmierend.

Dokumentierte und vermutete Wirkungen

Laut Verbraucherzentrale und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) können PFAS:

  • das Hormonsystem stören (endokrine Disruptoren, besonders problematisch für Schwangere und Kinder)
  • die Leber schädigen und Fettleberbildung fördern
  • das Immunsystem schwächen und die Wirkung von Impfungen reduzieren
  • Schilddrüsenerkrankungen begünstigen
  • die Fruchtbarkeit verringern
  • zu geringerem Geburtsgewicht führen
  • erhöhtes Krebsrisiko mit sich bringen – die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte 2023 PFOA als krebserregend und PFOS als möglicherweise krebserregend für Menschen ein

Besonders bedenklich: Laut der GerES-V-Studie des Umweltbundesamts waren alle deutschlandweit mehr als 1.000 untersuchten Kinder mit PFAS belastet. Bei einem erheblichen Teil lagen die Blutwerte so hoch, dass gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden können.


Die neuen Grenzwerte seit Januar 2026 – und warum sie nicht ausreichen

Seit dem 12. Januar 2026 gilt in Deutschland erstmals ein rechtsverbindlicher Grenzwert für PFAS im Trinkwasser: 100 Nanogramm pro Liter für die Summe von 20 PFAS-Verbindungen (PFAS-20). Ab Januar 2028 kommt ein strikterer Wert von 20 ng/L für die Summe von vier besonders problematischen PFAS (PFAS-4) hinzu.

Das Problem: Die Grenzwerte erfassen nicht alles

Die BUND-Untersuchung 2025 hat gezeigt, dass die am häufigsten und in höchsten Konzentrationen nachgewiesenen Substanzen gar nicht reguliert sind:

  • Trifluoracetat (TFA) – der Abbaustoff vieler Pestizide mit PFAS-Struktur
  • Perfluorbutansäure (PFBA)
  • Perfluorpropansäure (PFPrA) – steht bislang nicht einmal auf der Messliste der Behörden

Diese „Ersatzstoffe" werden zunehmend anstelle verbotener PFAS eingesetzt – mit zum Teil unbekannter Wirkung auf die Gesundheit. Weiterführende Informationen dazu findest du beim Umweltbundesamt FAQ zu PFAS.


Warum handelsübliche Filterkartuschen PFAS oft NICHT entfernen

Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: Die meisten Standard-Tischwasserfilter (auch klassische Brita-Kartuschen älterer Generation) sind nicht dafür ausgelegt, PFAS zu entfernen.

Wie ein Standard-Tischwasserfilter funktioniert

Eine handelsübliche Kartusche enthält typischerweise:

  • Aktivkohle-Granulat (gegen Chlor, Geruchs- und Geschmacksstoffe)
  • Ionenaustauscher (gegen Kalk, teils gegen Blei und Kupfer)

Das Problem: Gewöhnliches Aktivkohle-Granulat mit großer Körnung und kurzer Kontaktzeit zum Wasser kann PFAS nicht ausreichend binden. PFAS-Moleküle sind klein, wasserlöslich und chemisch extrem stabil – sie benötigen eine spezielle, hochporöse Aktivkohle mit sehr großer innerer Oberfläche und ausreichend Verweilzeit, um adsorbiert zu werden.

Zum Vergleich: Ein Gramm hochwertiger, speziell aufbereiteter Aktivkohle kann eine innere Oberfläche von bis zu einem Fußballfeld aufweisen. Nur mit solchem Filtermaterial lassen sich PFAS effektiv aus dem Wasser adsorbieren.

Die Folge

Wer bisher eine klassische Filterkartusche nutzt, schützt sich zwar vor Kalk, Chlor und manchen Schwermetallen – die gefährlichsten Ewigkeitschemikalien passieren den Filter jedoch weitgehend ungehindert.


Die neue PerloPur PFAS-Filterkartusche: So funktioniert sie

Genau an dieser Stelle setzt unsere neu entwickelte PFAS-Filterkartusche an. Wir haben das Filterkonzept für unsere Tischwasserfilter grundlegend überarbeitet und gezielt auf die Entfernung von PFAS, Pestiziden und Chlor optimiert.

Das Mehrschicht-Filtersystem im Detail

Unsere neue Kartusche arbeitet mit fünf aufeinander abgestimmten Filterebenen:

1. Mechanische Vorfiltration Ein grober Vorfilter hält größere Partikel zurück und schützt die nachfolgenden Filterschichten.

2. Feinsieb Filtert Sedimente und Mikropartikel aus dem Wasser.

3. Ionenaustauscher Reduziert zuverlässig Kalk und Schwermetalle wie Blei und Kupfer – wie du es von klassischen Kartuschen gewohnt bist.

4. Neue Spezial-Aktivkohle (das Herzstück gegen PFAS) Hier liegt der entscheidende Unterschied: Wir setzen eine hochporöse Aktivkohle mit besonders großer innerer Oberfläche ein, die speziell für die Adsorption von PFAS, Chlor und Pestiziden ausgelegt ist. Die Struktur ermöglicht es, dass PFAS-Moleküle an die Aktivkohle binden und im Filter zurückgehalten werden, statt mit dem Wasser in dein Glas zu gelangen.

5. Abdeckung mit Mikroporen-Struktur Verhindert das Austreten von Filtermaterial und sorgt für eine gleichmäßige Durchströmung.

Was unsere Kartusche außerdem leistet

Neben PFAS bietet die Kartusche zusätzliche Vorteile für deinen Alltag:

  • entfernt zuverlässig Chlor, das Geschmack und Geruch beeinträchtigt
  • reduziert Pestizid- und Herbizidrückstände
  • schützt Haushaltsgeräte (Wasserkocher, Kaffeemaschine) vor Kalkablagerungen
  • verbessert spürbar Geschmack und Geruch deines Leitungswassers
  • ist kompatibel mit gängigen Tischwasserfiltersystemen (passt in alle PerloPur/PearlCo-Filter sowie als Alternative zu BRITA-Maxtra+/Maxtra Pro®-Systemen)

Wichtiger Hinweis: Viele handelsübliche Kartuschen bieten diese Funktion schlichtweg nicht – oder nur in abgeschwächter Form. Wer sich heute gegen Ewigkeitschemikalien schützen möchte, braucht eine Kartusche, die explizit auf PFAS-Filterung ausgelegt ist.

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Schwangere Frau trinkt gefiltertes Wasser zuhause – PFAS-freies Trinkwasser

Wer profitiert besonders von einem PFAS-Filter?

Ein PFAS-Filter ist grundsätzlich für jeden Haushalt sinnvoll, besonders aber für:

  • Familien mit Kindern und Schwangere – Kinder nehmen pro Kilogramm Körpergewicht mehr Flüssigkeit auf und reagieren empfindlicher auf Hormonstörer
  • Bewohner in PFAS-Hotspot-Regionen (u. a. Rastatt, Arnsberg/Möhne, Düsseldorf, Teile Bayerns und Baden-Württembergs)
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Schilddrüsenerkrankungen
  • Sportler und Vieltrinker, die täglich große Mengen Leitungswasser konsumieren
  • Alle, die auf Nummer sicher gehen möchten – denn Grenzwerte sagen wenig über die Langzeitbelastung mit Ersatzstoffen aus

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist deutsches Leitungswasser nicht sicher?

Deutsches Trinkwasser gilt als eines der am besten kontrollierten Lebensmittel weltweit und die gesetzlichen Grenzwerte werden von den Versorgern in aller Regel eingehalten. Allerdings zeigen aktuelle Untersuchungen, dass PFAS in sehr vielen Proben nachweisbar sind – und dass besonders nicht regulierte PFAS-Ersatzstoffe zunehmend zum Problem werden. Wer die Langzeitbelastung minimieren will, profitiert von einer zusätzlichen Filterung zuhause.

Wie oft muss ich die PFAS-Filterkartusche wechseln?

Wir empfehlen einen Wechsel alle 30 Tage oder nach etwa 150 Litern gefilterten Wassers – je nachdem, was zuerst eintritt. Die genauen Angaben findest du auf der Produktseite.

Passt die Kartusche auch in meinen Brita®-Filter?

Unsere Kartuschen sind in den gängigen Bauformen verfügbar und passen u. a. in alle PerloPur-Filter sowie in Systeme, die mit BRITA Maxtra+/Maxtra Pro® kompatibel sind. So erhältst du eine echte Brita-Alternative mit PFAS-Filterung.

Entfernt die Kartusche 100 % der PFAS?

Keine Filterkartusche kann 100 % aller PFAS-Substanzen entfernen – dafür ist die Stoffgruppe schlicht zu heterogen. Unsere neue Kartusche reduziert jedoch die im Trinkwasser relevantesten PFAS-Verbindungen deutlich und bietet damit einen substanziellen Schutz, den Standardkartuschen nicht leisten.

Was kostet mich gefiltertes Wasser pro Liter?

Mit einer PerloPur-Kartusche filterst du je nach Modell bis zu 150 Liter Wasser – das ergibt Kosten von wenigen Cent pro Liter und ist damit deutlich günstiger als Flaschenwasser. Gleichzeitig sparst du große Mengen Plastikmüll.


Weiterführende Quellen und Lesetipps


Fazit: Besser jetzt filtern als später bereuen

PFAS sind ein langfristiges, unterschätztes Gesundheitsproblem. Die Chemikalien sind überall – in Böden, Gewässern, Lebensmitteln und, wie die aktuelle Datenlage zeigt, auch in fast jedem deutschen Trinkwasser. Die neuen gesetzlichen Grenzwerte seit 2026 sind ein richtiger Schritt, erfassen aber längst nicht alle problematischen Substanzen. Und selbst innerhalb der Grenzwerte gilt: Je geringer die Exposition, desto besser.

Mit der neuen PerloPur PFAS-Filterkartusche haben wir eine Lösung entwickelt, die genau dort ansetzt, wo handelsübliche Kartuschen bislang versagen – beim gezielten Rückhalt von PFAS durch eine speziell konzipierte Aktivkohle. Du schützt damit dich und deine Familie, sparst Plastikmüll und genießt gleichzeitig besser schmeckendes Wasser.

👉 Entdecke jetzt die neue PFAS-Filterkartusche von PerloPur und mach den ersten Schritt zu sichererem Trinkwasser.


Du hast Fragen zur neuen Kartusche, zur Kompatibilität mit deinem Filter oder zur PFAS-Problematik allgemein? Unser Team aus Köln berät dich gerne persönlich – telefonisch unter 0221 9684620 oder per E-Mail.

Stand der Informationen: April 2026.

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